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Wir kennen ja sicher alle Ebay Kleinanzeigen: der Verkäufer kann hier sein zu verkaufendes Produkt einstellen, mit Fotos und dazugehörigen Texten beschreiben und bewerben, der Verkauf erfolgt dann per Überweisung/Zusendung oder meistens über die persönliche Abholung beim Verkäufer.
Ebay Kleinanzeigen übernimmt hierbei keine Garantie, anders als beim “richtigen” Ebay, da gibt es ja den Ebay Käuferschutz. Wer trotzdem auf der sicheren Seite sein will, der nutzt für Überweisungen PayPal, die bieten nämlich auch einen eigenen Käuferschutz an.

Nach demselben Prinzip funktioniert auch der Marketplace, es gibt allerdings ein paar entscheidende Unterschiede.

Zum einen ist dieses Tool in die Facebook-Seite inkludiert, die Abwicklung erfolgt direkt über das eigene Facebook-Profil. Zum anderen wurde der Marketplace für private und auch für gewerbliche Nutzer konzipiert. Das unterscheidet es grundlegend von anderen Kleinanzeigen, die richten sich nämlich ausschließlich an private Nutzer. Ebay stellt hierbei eine Ausnahme dar, allerdings ist das Konzept von Ebay auch ein anderes, da es zu einem großen Teil auf Auktionen basiert und nicht auf Direktverkäufe und Ebay wickelt die Verkäufe selber ab.

In der mobilen Ansicht klicken sie erst auf Personen, dann auf Unternehmen und dann auf bestätigen.

Eine direkte Weiterleitung auf z.B. einen externen Onlinestore erfolgt hierbei nicht, anders als bei Facebook. Hierzu später mehr. Logischerweise lässt Ebay sich das auch gut bezahlen…

Gesagt sei dazu noch, dass es beim Facebook Marketplace auch eine direkte Anbindung an die mobile Facebook-App gibt, Facebook hat also schon das Anliegen, dieses neue Tool zu einem grundlegenden Baustein vom Facebook-Gesamtkonzept werden zu lassen.
Es gab zwar schon vor 10 Jahren ein ähnliches Konzept von Facebook, dieses Mal schätzen wir und wohl auch Mark Zuckerberg die Erfolgschancen als größer ein.
Auch dazu später ein wenig mehr.

Frage 2: An wen richtet sich das Angebot, warum ist es eine interessante Alternative zu Ebay Kleinanzeigen und Co.?

Hier suchen wir uns dann das Produkt aus, das wir möchten.

Der Facebook Marketplace richtet sich, anders als Ebay Kleinanzeigen, an private UND gewerbliche Nutzer. Das macht es auch so interessant.
Während bei privaten Verkäufen der Verkauf ähnlich abgewickelt wird, wie bei Ebay Kleinanzeigen (PayPal, direkte Überweisung, Selbstabholung), werden die gewerblichen Angebote anders behandelt. Dazu mehr in der nächsten Frage.

Alles in allem kann man sagen, dass der Marketplace für alle interessant ist, die:

a: privat und schnell etwas gebrauchtes loswerden wollen, und zwar ohne große Umstände über einen anderen Anbieter im Web.
b: für ihr Unternehmen größere Umsätze und mehr Klicks auf die Website erzielen wollen.

Frage 3: Warum ist das für Unternehmer interessant?

Der gewerbliche Nutzer wird sich jetzt fragen, wo die Vorteile für ihn liegen.
Das ist eine gute und berechtigte Frage.

Gewerbliche Anbieter können ihre Artikel im Marketplace einstellen, ganz ähnlich wie private Nutzer. Der Clou dabei ist aber, dass die Abwicklung hierbei über den eigenen Onlinestore möglich ist.

Im Klartext heißt das: Während der Anwender sein Produkt mit Fotos, Beschreibung und Preis im Marketplace eingestellt hat, kann er eine direkte Kaufabwicklung in den eigenen Store verlinken. Der Käufer klickt dann auf einen Button, der ihn direkt in den fertigen Warenkorb auf der entsprechenden Website weiterleitet. Dort erfolgt dann die komplette Abwicklung, die Zahlungsmodalitäten legt hierbei der Verkäufer selber fest.

Das hat natürlich für den Verkäufer eine Menge Vorteile. Zum einen generiert er Klicks von potenziellen Käufer auf die eigene Website. Selbst wenn der Nutzer nichts kauft, so kommt er doch trotzdem auf die Website, wird z.B. mit dem kompletten Angebot konfrontiert und nicht nur mit einem Artikel. Zum anderen kann der Verkäufer dem Käufer viel mehr Informationen zum Artikel und auch zum gesamten Angebot geben, Käuferanfragen können über das seiteneigene Kontaktformular abgewickelt werden und der Kunde kann im besten Falle sogar noch beraten werden.

Dann klicken wir auf den Button “Kaufbestätigung auf Webseite ausführen”.

Dieses Feature macht den Marketplace zu einer neuen, absolut spannenden Methode, Onlinemarketing zu betreiben. Man kann ganz zielgerichtet Kunden gewinnen, in dem man sein Angebot nicht mehr blind streut, sondern spezifische Angebote macht und den Kunden damit direkt auf die Website zieht. Viele sehr große Firmen nutzen dieses Angebot, beispielsweise Autohersteller. In den nachfolgenden Screenshots zeigen wir die Vorgehensweise für Unternehmer an Hand der mobilen App.

4. Wie verhält sich der Marketplace rechtlich?

Durch den Klick auf den Button gelangen wir in den Shop des Unternehmers.

Da Facebook die Kaufabwicklung nicht selber übernimmt und nur als Vermittler zwischen Verkäufer und Käufer fungiert, trägt Facebook keine Verantwortung für die Zahlung oder den Inhalt der Links. Dafür sind ausschließlich die Nutzer zuständig. Ein ähnliches Prinzip kennen wir bereits von Ebay Kleinanzeigen und anderen Marketplaces im Web, die damit bislang der gut gefahren sind, da viel rechtlicher Druck einfach entfällt. Facebook gibt damit alle Verantwortung an den Nutzer ab und ist so komplett auf der sicheren Seite.

Das bedeutet auf der einen Seite, dass das Angebot schnell bis ins Unermessliche steigen wird, auf der anderen Seite dürfen wir dann aber auch davon ausgehen, dass es Missbrauch geben wird. Auch das konnten wir auf Kleinanzeigen bereits beobachten, dort gab es massig Fälle von Betrug, an denen aber auch meistens die Käufer “Schuld” waren, die z.B. Gelder auf Konten überwiesen haben, ohne abgesichert zu sein oder die Ware bereits erhalten zu haben.

Ich denke aber, dass das den meisten Nutzern klar sein sollte, nach diesem Prinzip wird ja im Netz seit eh und je Handel getrieben und das hat bis auf Ausnahmen auch immer sehr gut funktioniert, solange man gewissen Richtlinien für einen sicheren Kauf/Verkauf befolgt.

Hier ist vor allem PayPal und Selbstabholung zu nennen. PayPal hat den Käuferschutz, und wenn man bei der Selbstabholung ohne Geld ohne Artikel nach Hause kommt, dann ist man wohl selber Schuld…

5. Top oder Flop?

Wir denken, dass sich der Marketplace sehr gut dafür eignet, Dinge einfach nur zu veräußern oder zu erwerben und auf der anderen Seite tolle Möglichkeiten bietet, Marketing ganz gezielt zu betreiben, mehr Klicks und mehr Käufe zu generieren und den Kunden auf das eigene Gewerbe aufmerksam zu machen.

Da Facebook mehr Nutzer hat, als die meisten anderen sozialen Netzwerke zusammen, gibt es ein riesiges Forum an potenziellen Käufern und Verkäufern. Auch der Fakt, dass man kein Konto bei einer anderen Seite anlegen muss, sondern direkt aus der App oder der Website heraus verkaufen und kaufen kann, dürfte sehr viel Nutzer locken.
Das All-in-One Konzept hat bei Facebook schon öfter funktioniert. Das sieht man z.B. an der Messenger-Funktion, die nach WhatsApp (welches ja auch zu Facebook gehört, genauso wie Instagram) der meist verbreitete Messenger weltweit ist.
Andere Beispiele sind die Inkludierung von Instagram, die Live Stories von Facebook und Instagram haben Snapchat hierzulande nahezu völlig verdrängt.

Hier können wir den Artikel entweder direkt erwerben oder das Kontaktformular der Unternehmerseite benutzen.
Blogs und andere Foren sind entweder in Facebook vertreten oder beinahe ausgestorben, da die Facebook-Gruppen, die ja quasi jedes Thema der Welt behandeln, viel mehr Nutzer haben. Ausnahmen hierbei sind höchstens Foren, die eher zwielichtige Themen behandeln.
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Michael Witkowski – Geschäftsführung

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