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Das richtige Foto


Gerade in der heutigen Zeit hat nahezu jeder Mensch die Möglichkeit, bereits mit dem Handy qualitativ relativ hochwertige Fotos zu machen und auch direkt zu veröffentlichen.
Daraus ergibt sich für den Kunden die Frage, wieso sie die professionelle Fotografie für Marketing und natürlich auch für andere, z.B. private Bereiche des Lebens überhaupt noch benötigen. Diese Frage möchte ich an dieser Stelle beantworten.

Obwohl quasi jeder Mensch die technischen Grundlagen besitzt, gute Fotos z.B. mit dem Mobiltelefon oder der Digitalkamera zu machen, sieht die Realität anders aus.

Die allermeisten Fotos auf der Welt (ich schätze 99,99%) sind qualitativ, kreativ, inhaltlich und von der Aussage her nicht auf dem Niveau, wie man es von professionellen Fotos erwartet.

(Portrait / Digital)

Zwar kursiert der Irrglaube, dass man allein mit dem Kauf einer teuren Spiegelreflexkamera auch automatisch gute Fotos macht. Für die meisten Menschen klingt das durchaus logisch.
Der Irrtum beginnt allerdings bereits an der Stelle mit der Spiegelreflex: der Spiegel in der Kamera ist ein Relikt der Vergangenheit, spiegellose Kameras beherrschen den Markt immer stärker und werden die DSLR (Digital Single Light Reflex) über kurz oder lang ablösen. Soviel nur zum technischen Teil der oben getroffenen Aussage.

Koch: Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera.
Newton: Das Essen war vorzüglich – Sie haben bestimmt gute Töpfe.

Helmut Newton

Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten.

Helmut Newton

Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.

Giséle Freund

Kunst kommt bekanntlich von können, nicht von wollen [sonst hieße es ja Wunst].

Waltraud Puzicha

Was sagen uns diese Zitate?

Es kommt beim Fotografieren erst dann auf das Equipment an, wenn man die technischen und kreativen Grundlagen versteht und auch weiß, wie man sie künstlerisch und darstellerisch umsetzt. Nur weil man ein Auto hat, dass 300km/h schnell fahren kann, heißt das noch lange nicht, dass man das auch überlebt.

Ich habe u.a. die besten Bilder meines Lebens mit einer Filmkamera für 20,- von Ebay gemacht, obwohl ich im Job mit Equipment fotografiere, welches schnell mehrere 10.000€ kostet. Viel wichtiger als das Equipment sind jahrelange Übung, Kreativität, Einfallsreichtum, das geschulte Auge, sehr gutes Einfühlungsvermögen, soziale Kompetenz, viel Übung mit den entsprechenden Bildbearbeitungsprogrammen (auf diesen Punkt werde ich später noch einmal eingehen) und natürlich am allerwichtigsten: Feuer, Leidenschaft und Motivation dafür, herausragende Fotos zu machen.

Nur dann schafft man es, mit Bildern Geschichten zu erzählen, Gesichter und ganze Personen optimal darzustellen, bestimmte Inhalte zu vermitteln und natürlich genau die Fotos zu machen, die der Kunde braucht und wünscht.

Erst dann, wenn man sich darin versteht, die unzähligen Variablen der Fotografie (Blende, ISO, Belichtungszeit, Brennweite, Fokuspunkt, Farbwerte, Tonwerte und eine Reihe weiterer digitaler Faktoren) zu einem kreativen Ergebnis zu vereinen ohne darüber nachzudenken, erst dann entsteht das perfekte Foto auf Anhieb. Witzigerweise hat sich daran seit der Entstehung der Fotografie vor etwa 200 Jahren nicht viel geändert, es ist eher komplizierter geworden, da es durch die neuere digitale Technik auch viel mehr Möglichkeiten gibt.

(Landschaft / Analog mit 20€ Kamera)

(Landschaft / Analog mit 20€ Kamera)

Wenn dieses Foto, dieses Ausgangsmaterial geschossen wurde, folgt der Nachbearbeitungsprozess.

Auch im Bereich der digitalen Nachbearbeitung gibt es wieder eine Palette an Möglichkeiten, die mit komplizierten und durchdachten Programmen wie Lightroom, Photoshop, CaptureOne, Gimp usw. umgesetzt werden. Ohne diese Mittel kommt moderne Photographie nicht aus, da man mit diesen Mitteln weiteren Einfluss auf Aussage, Ausdruck, Inhalt und Wirkung des Fotos nehmen kann.

Erreicht wird dies durch Anpassung der Farben und des Lichts und durch Manipulation des Bildes. Dies fängt bei der Retusche eines kleinen Pickels an und endet darin, dass man aus 20 Bildern eines erstellt, ein so genanntes “Composing”.

Auch hier hat sich in den letzten 70 Jahren nicht allzuviel verändert, die meisten Werkzeuge in Photoshop sind sogar nach Werkzeugen benannt, die früher ihren Platz in der analogen Dunkelkammer fanden. Analoge Fotos wurden ebenfalls schon manipuliert bis zum abwinken. Nur ist davon nicht so viel bekannt, weil die Fotografen ihr Handwerk im Dunkeln betrieben und ihre Geheimnisse niemals preisgaben.

Aus all diesen Faktoren erklärt sich, warum immer wieder Leute zu mir sagen: “Ich hab so ein teure Kamera und trotzdem sehen deine Urlaubsfotos aus der 20,- Kamera besser aus.”

(Hochzeitsfoto / Digital)

(Portrait / Digital)

Erstaunlicherweise ist der Irrtum, dass man mit guter Technik gute Ergebnisse erzielt, gerade in der Fotografie besonders stark vertreten. Kaum einer wird sagen: ”Ich hab eine teure Videokamera, wieso sehen meine Filme nicht aus wie die im Kino?” Und das obwohl das Equipment, welches man zum Fotografieren nutzt, meistens sehr identisch ist mit dem, welches man zum Filmen nutzt. Einige sehr bekannte Serien (How I met your Mother, 24, Dr. House und viele mehr) und Filme (Iron Man 2, The Avengers, Act of Valor) wurden mit derselben Kamera gedreht, wie ich sie täglich im Arbeitsalltag nutze oder sogar mit dem Vorgänger. Obwohl hier die selbe Kamera und meisten sogar Fotoobjektive genutzt werden, verstehen die meisten Leute, dass solche professionellen Produktionen mit professionellen Filmemachern, Cuttern und Videodesignern einhergehen.

Aus diesem Wissen ergibt sich für den Kunden nur ein Schluss: wenn ich meine Firma perfekt vermarkten will, meine Hochzeit perfekt dokumentiert haben möchte oder mir einfach das schönste Familienfoto wünsche, dann komme ich an einem professionellen Fotografen nicht vorbei. Außerdem ergibt sich aus all diesen Punkten auch der Preis, den ein guter Fotograf kostet. Man bezahlt nämlich nicht nur die Zeit des Shootings und die Zeit der Nachbearbeitung (die meistens ungleich länger dauert, als das eigentliche Fotografieren), sondern auch die Erfahrung, Übung und Kreativität des Fotografen und nicht zuletzt natürlich auch das Equipment, welches in diesem Bereich einfach exorbitant teuer ist. Es kann schnell passieren, dass ein Fotograf für sein Arbeitsmaterial soviel bezahlt, wie andere Menschen für eine ganze Straßenbaufirma, inkl. LKW und Rüttelplatte.

(Hochzeitsfoto / Digital)

(People / Digital)

Das alles wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Noch bessere Kameras, noch einfachere Handy-Apps zur Bearbeitung und noch billigerer Zugang zu dieser Technik werden es für Laien nicht wirklich einfacher machen, Fotos zu machen, die so aussehen, wie die Fotos der Profis. Auch wenn uns die Industrie und der Handel das oft gerne glauben machen wollen.

In diesem Sinne: sparen Sie nicht an den Bildern. Wie oft war ich schon auf einer Hochzeit, bei der das Kleid allein schon 20.000,- gekostet hat, aber an dem Fotograf für 1000,- am liebsten gespart worden wäre, obwohl dieser die einzigen bleibenden Erinnerungen produziert. Wie oft hab ich schon Kunden erlebt, die ein Marketingpaket für 20.000,- gebucht haben, aber den Fotografen für die Imagefotos mit 1000,- zu teuer fanden. Ich kann ihnen sagen, die Ergebnisse werden überzeugen und an dieser Stelle zu sparen wird sich bemerkbar machen.

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